Die Sonne blitzt durch die Blätter und taucht die Luft in grünes Licht.
Der frische Duft des Grases vermischt sich nach und nach mit dem beißenden Geruch nach Schweiß und Wein.
Das dröhnende Lachen der Männer, das hohe Kichern der Frauen, aber ich höre nur Rauschen.
Er redet, pausenlos, neben mir, ich kann ihn hören, aber was er sagt, verstehe ich nicht.
Politik, nehme ich an, so wie immer.
Ein Erdbeertörtchen, süß und fein, direkt vor meiner Nase, es riecht köstlich.
Mein Korsett, es schnürt mir die Luft ab. Ich kann kaum noch atmen.
Er lächelt mich an, aber ich fühle es nicht, denn was es sagen will ist : „Sitz gerade und beteilige dich an den Gesprächen, du blamierst mich.“
Das ist nicht so einfach, ich kenne die Leute doch nicht. Niemanden.
Hastig greift meine Hand die winzige Gabel. Sie ist vergoldet. Ich spieße die Erdbeere auf, der Zuckerguss knackt. Buttercreme und Biskuit sind so locker. Die Gabel berührt schon meine Lippen...
Noch einmal den süßen Geruch genießen...
Ein beißender Schmerz, der meine Luft verdrängt. Ich bin so fest verschnürt. Ein Husten befreit, doch die Gabel gleitet zwischen meinen Fingern hindurch.
Das Weiß und das Rot vermischen sich mit den Grün.
Mein Blick schweift panisch durch die Runde, doch niemand hat es gesehen. Ich richte mich auf, schnippe einen Kuchenkrümel von meinem Rock und setzte ein freundliches Lächeln auf. Ich muss schlucken, ein kurzer Moment des Zögerns, doch dann drehe ich mich nach links, begrüße eine Fremde und frage sie nach ihrem Tag.
Der frische Duft des Grases vermischt sich nach und nach mit dem beißenden Geruch nach Schweiß und Wein.
Das dröhnende Lachen der Männer, das hohe Kichern der Frauen, aber ich höre nur Rauschen.
Er redet, pausenlos, neben mir, ich kann ihn hören, aber was er sagt, verstehe ich nicht.
Politik, nehme ich an, so wie immer.
Ein Erdbeertörtchen, süß und fein, direkt vor meiner Nase, es riecht köstlich.
Mein Korsett, es schnürt mir die Luft ab. Ich kann kaum noch atmen.
Er lächelt mich an, aber ich fühle es nicht, denn was es sagen will ist : „Sitz gerade und beteilige dich an den Gesprächen, du blamierst mich.“
Das ist nicht so einfach, ich kenne die Leute doch nicht. Niemanden.
Hastig greift meine Hand die winzige Gabel. Sie ist vergoldet. Ich spieße die Erdbeere auf, der Zuckerguss knackt. Buttercreme und Biskuit sind so locker. Die Gabel berührt schon meine Lippen...
Noch einmal den süßen Geruch genießen...
Ein beißender Schmerz, der meine Luft verdrängt. Ich bin so fest verschnürt. Ein Husten befreit, doch die Gabel gleitet zwischen meinen Fingern hindurch.
Das Weiß und das Rot vermischen sich mit den Grün.
Mein Blick schweift panisch durch die Runde, doch niemand hat es gesehen. Ich richte mich auf, schnippe einen Kuchenkrümel von meinem Rock und setzte ein freundliches Lächeln auf. Ich muss schlucken, ein kurzer Moment des Zögerns, doch dann drehe ich mich nach links, begrüße eine Fremde und frage sie nach ihrem Tag.
india am 17. März 2013 | 0 Kommentare
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